Minimal versammelt Bilder, die stillstehen. Fläche, Linie, Rhythmus, Leere – Reduktion nicht als Stilmittel, sondern als Thema. Diese Fotografien erzählen keinen Moment. Sie halten einen Zustand: eine Ordnung, die schon da war und morgen noch da sein wird.
Der Ort tritt dabei zurück. Manche Bilder verraten ihn, andere könnten überall entstanden sein – für ihre Wirkung spielt das keine Rolle. Was bleibt, wenn eine Stadt auf ihre Struktur zurückgenommen wird, ist die Frage dieser Serie. Wo sich genug davon ansammelt, bekommt ein Ort seine eigene Seite.